Adam Jones

Nevada Hardcore

Adam Jones Rider Profile Header Image

Statistiken

8won
18lost
All time head-to-heads won and lost
1
1
2
2nd1st3rd

Adam Jones bekam sein erstes Motorrad im Gegensatz zu seinen Mitstreitern erst mit 10 Jahren und ist somit ein Spätstarter. Das Gefährt war auch nicht das beste, aber der junge Adam trainierte jeden Tag darauf, bis seine Eltern das Talent erkannten und ihm eine neues, besseres Motorrad kauften, damit ihr Sohn nun endlich auch eine Chance bei den Amateurrennen hatte. Während seiner erfolgreichen Motocross Karriere fuhr Jones unzählige Podiumsplätze ein, bis er schwer stürzte und verletzungsbedingt ein Jahr aussetzen musste. Während dieser Zeit erkannte Adam, dass er in den lezten Jahren einfach zu verbissen an seiner Motocrosskarierre gearbeitet hatte und er nicht mehr wirklich Spass auf dem Motorrad hatte. Dies sollte sich bei seinem Comeback ändern und er beschloss für sich einfach entspannter in den Zirkus zurückzukehren.

Ergebnisse sollten nicht mehr der Focus sein und deshalb beschloss er mit Freunden einfach nur fahren zu gehen. Diese nahmen Adam zu einem IFMA Freestyle Motocross Contest mit und der junge Racer entdecke dort seine Liebe zum FMX. Jones, welcher ein unglaubliches Gefühl für das Motorrad besaß, lernte schnell einige Tricks und entschied sich an einer Qualifikation für die X-Games teilzunehmen, um seine neue Liebe auf eine professionelle Bahn zu bringen. Die Qualifikation gelang ihm und der Rest ist Geschichte.

Seit einigen Jahren ist Adam einer der Top FMX Fahrer auf dem Planeten und unzählige X-Games Medallien und andere Pokale verzieren sein Haus in Nevada. 2007 holte der Amerikaner zwei der prestigeträchtigsten Titel: einmal "Bester Internationaler FMX Fahrer" und zudem "FMX Fahrer des Jahres", welcher jedes Jahr vom größten Motocross Magazin der Welt vergeben wird. Ein Jahr später erfüllte Jones sich einen weiteren Traum, indem er sich den Titel des Gesamtsiegers der AST Dew-Tour holte.

Bei den Red Bull X-Fighters konnte Jones bereits eine Veranstaltung in Ägypten gewinnen und er platziert sich regelmäßig ganz vorne. Nach einer Reihe von Ergebnissen im Mittelfeld, blitzte der Rocker 2013 in Osaka wieder einmal auf und zeigte mit dem 3. Platz,  dass jederzeit mit ihm zu rechnen ist. Auch in 2014 hat es der Yamaha Fahrer wieder aufs Podium geschafft. Nach einer durchwachsenen Saison erreichte Jones in Pretoria beim Finale der Tour den 3. Platz. Adam geht es nicht nur darum dabei zu sein, bei ihm geht es immer um den Sieg und deshalb gibt er immer alles. Leider verpasste Jones beim Saisonauftakt 2015 in Mexiko nur knapp das Podium -  mit einem 4. Platz in Mexiko Stadt und einem 6. Platz in Madrid verpasste er den Anschluß und landete am Ende der Gesamtwertung auf einem 11. Platz. Ein Jahr später lief es für Jones in Madrid sogar noch schlechter und er flog mit einem enttäuschenden Platz 10 in die Staaten zurück. Auch in diesem Jahr wird Adam der einzige US Rider sein und versuchen die Flagge gegen die Übermacht aus Spanien und Australien oben zu halten. Wir dürfen wie immer gespannt sein, da es für Adam nur Top oder Flop gibt.