Rob Adelberg

Who's the daddy?

Rob Adelberg - Rider Profile

Statistiken

9won
15lost
All time head-to-heads won and lost
2
1
1
2nd1st3rd

Rob Adelberg aus Benella, Australien ist einer der jüngsten Fahrer mit einer beachtlichen Karriere. Bereits mit 14 Jahren hatte der heutige Yamaha Pilot seine ersten Bilder im australischen Freerider Motocross Magazin.

In diesen Tagen zeigte Rob auf seiner CR80 bereits fette Grab-Tricks und mauserte sich kontinuierlich zu einem der besten Nachwuchsfahrer des Landes. Durch seine jahrelange Erfahrung weiß Adelberg genau, wie man den Stress des Wettkampfs an sich abprallen lässt, um eine geniale Show für die Fans zu liefern. Shows und Wettbewerbe sind aber nicht alles was Rob drauf hat, auch beim Freeriden fühlt er sich wohl und ist in der Lage seine Tricks ins Gelände zu bringen, was die letzten Videos beweisen.

In 2009 zog es Rob nach Kalifornien um seiner Karriere einen weltweiten Schub zu geben. Sein Mentor Robbie Maddison nahm ihn in seinem Haus in Temecula auf, um ihn auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten und in die amerikanische Szene einzuführen. Nach ein paar erfolgreichen Wettkämpfen bei denen Adelberg sich einen Namen machte, folgten neue Sponsoren. Im Sommer 2010 war es an der Zeit nach Hause zu gehen, um die Geburt seines Sohnes zu erleben.

Kurz nach der Geburt bekam Adelberg seine zweite Red Bull X-Fighters Wildcard in seiner jungen Karriere für den Event in London. Wie bereits im Vorjahr stürzte Adelberg im Training und war nicht in der Lage an der Veranstaltung teilzunehmen. 2011 auf heimischem Boden sollte es besser für Rob laufen, er belegte den fünften Platz beim Tour-Finale in Sydney.

Im Jahr drauf sollte es noch besser für Adelberg laufen. Beim Saisonauftakt in Dubai flog er auf den 2. Platz und lieferte auch in Glen Helen und München solide Vorstellungen ab, die auf mehr hoffen ließen. Am Ende verfehlte der Australier mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung nur knapp die Qualifikation für die kommende Tour, aber die Judges gaben ihm mit einer Wildcard für Glen Helen eine weitere Chance, welche er auch nutze. Zur Verwunderung aller lieferte Adelberg auf dem größten FMX Kurs welcher jemals gebaut wurde eine starke Leistung ab. Vorbei waren die Zeiten mit vollem Risiko in extreme Tricks und seine Gegner bekamen Adelbergs neue mentale Stärke das erste Mal zu spüren. Auf den weiteren Stopps lies Rob sich nicht die Butter vom Brot nehmen - auch wenn er nicht an den Erfolg aus Kalifornien anschließen konnte - beendete er jede Veranstaltung mit dem 4. Platz, welches auch sein Tour Gesamtergebnis für 2013 wurde. In der Saison 2014 lief es nicht ganz so gut für den Metal Mulisha Fahrer, aber er konnte in Japan ein klares Signal mit einem guten 4. Platz setzen. Bei den anderen Veranstaltungen lief es für Rob nicht so gut und er musste Resulte im unteren Drittel hinnehmen. Beim Finale in Pretoria konnte er wegen einer Verletzung nicht antreten.

Aufgrund seines außerordentlich straffen Zeitplans bei der Nitro Circus Tour, verpasste Rob den Saisonauftakt 2015 in Mexiko. Nichtsdestotrotz lieferte er beim zweiten Stopp in Athen eine gute Leistung ab und landete direkt auf dem 3. Platz. Die Niederlage folgte dann in Madrid, wo Rob sich mit einem enttäuschten 8. Platz zufrieden geben musste. In Pretoria punktete der Australier mit neuen Trickvariationen und wurde mit einem soliden 5. Platz von den Judges belohnt. Beim Finale in Abu Dhabi griff der Australier nochmal tief in die Tasche und packte sein ganzen Repertoire aus und freute sich am Ende auf den 3. Platz in der Gesamtwertung. Beim Event 2016 lief es für Rob nicht ganz so gut wie erwartet und er landete im Mittelfeld mit einem sechsten Platz. Sowohl Judges als auch Fans sollten sich anschnallen, Rob wird sicher auch 2017 ganze vorne mitmischen wollen. Das Potential hat er und somit ist der Australier einer der Favoriten für den Event 2017 in Madrid.