Taka Higashino

Punk Rocker

Taka Higashino - Rider Profile Header

Statistiken

9won
12lost
All time head-to-heads won and lost
2
1
2
2nd1st3rd

Taka hat wie die meisten seiner Kollegen schon früh mit dem Motorradfahren begonnen und vor dem FMX auch MX Erfahrungen gesammelt. Da die FMX Szene in Japan recht übersichtlich ist und die Trainingsmöglichkeiten relativ begrenzt, beschloss der junge Japaner ohne richtigen Plan nach Kalifonien zu gehen, um dort sein Glück als FMX Profi zu versuchen. Higashino freundete sich durch seine unglaublich nette, höfliche und immer fröhliche Art schnell mit den meisten Fahrern in Südkalifornien an. Einer seiner besten Freunde wurde Jeremy "Twitch" Stenberg, welcher Taka bei sich zu Hause aufnahm und ihm ein Dach über dem Kopf verschaffte.

Mehr brauchte der kleine Japaner auch nicht. Ein Platz zum Wohnen und Riden war alles was er sich erträumt hatte. Stenberg und andere brachten Takas Fähigkeiten auf die nächste Stufe und schon flatterten die ersten Einladungen zu großen Veranstaltungen und Shows ins Haus. Obwohl Higashino über die Jahre einen immer volleren Terminkalender hatte, reiste er oft nach Japan um dort seine Familie zu treffen und mit seinen Freunden mit der MX-Virus Crew fahren zu gehen. Wenn man den Yamaha Fahrer mit seiner Punkfrisur sieht, wird einem schnell klar, dass er ein richtiger Rocker ist, welcher keine Angst vor den härtesten Backflip Kombinationen hat.

Seit Jahren trainiert Taka unermütlich um einer der besten FMX Rider zu sein, welches ihm auch in den letzten Jahren gelungen ist. Sein Talent und die Japanische Arbeitsdisziplin in Kombination mit einer Menge Lebensfreunde scheinen die Basis für den Erfolg der letzten 2 Jahre zu sein.

Nach zwei guten Ergebnissen auf der 2012 Tour zeigte Higashino auf der 2013 Red Bull X-Fighters Tour mit drei Podiumsplätzen bei drei Events, dass er zur absoluten Weltspitze gehört und auch in Zukunft einer der Rider sein wird, welcher um den Toursieg  mitfahren kann. Sein 3. Platz in der Gesamtwertung und die damit verbundene Qualifizierung für alle 2014 Tourstops sollte ein gutes Fundament dafür sein.

2014 war Taka nicht in der Lage den ersten Stop in Mexiko zu fahren und auch in Osaka konnte er nicht an die Performance vom vergangenen Jahr anschließen. Nach dem relativ enttäuschenden 8. Platz vor heimischen Fans, kam Higashino in Madrid so langsam auf sein reguläres Niveau zurück und erkämpfte sich einen starken 5. Platz. Beim Tourstopp in Deutschland lief es für den Japaner noch besser, aber er musste sich im Finale einem klar überlegenen Sheehan geschlagen geben. Obwohl Taka beim Training auf dem Wasserkurs von München sein Bike versenkte, scheint er mit Wasser besser klar zu kommen als mit roter afrikanischer Erde. Beim ersten Red Bull X-Fighters Finale auf dem afrikanischen Kontinent, belegte der Yamaha Fahrer den 7. Platz. Das Endergebnis für Higashino in der Gesamtliste lautete 5. Platz.

2015 nutzte der junge Japaner seine automatische Pre-Qualifikation für alle Stopps bis zum dritten Tourstopp in Madrid nicht. Nach einer eher schwachen Performance landete er in Las Ventas auf dem 7. Platz. In Pretoria schien nun das Glück auf seiner Seite zu sein und Taka glänzte mit einem hervorragenden 3. Platz und sammelte so wertvolle Punkte für die die Gesamtwertung. Bereits beim nächsten Stopp verließ ihn das Glück aber wieder und Taka konnte sein Niveau vom letzten Stopp beim Finale in Abu Dhabi nicht halten. Enttäuscht musste er sich wieder einmal mit einem 7. Platz zufrieden geben. In der Gesamtwertung erreichte er damit nur den 9. Platz. Beim Event 2016 landete der Japaner in Las Ventas nur auf dem siebten Platz, dennoch hat der Dirt Bike Kids Rider einige fiese Tricks in der Tasche und ist bereit diese Waffen - wie ein wahrer Samurai - jederzeit im Head-to-Head Battle einzusetzen. Freut euch auf dicke Dinger wie Rock Solid Backflip, California Roll und massive Double Grab Flips in Madrid 2017.